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Link zum Bistum Regensburg
Psychose-Seminare 2018

Psychose und Partnerschaft
Wie gelingt eine ausgewogene und erfüllte Partnerschaft?
Dienstag, 10. April

Psychose: Aber wenn er/sie es nicht einsieht!
Was tun bei mangelnder Krankheitseinsicht?
Eingeladen: Klaus Nuißl, Dipl.-Psychologe, "Irren ist menschlich" e.V. EX-IN-Genesungsbegleiter, PIA, Regensburg
Dienstag, 10. Juli

Psychose und Klinik
Wie sieht stationäre Behandlung heute aus?
Eingeladen: Bettina Häupl-Koch, Überleitungsfachkraft, Bezirksklinikum Wöllershof
Dienstag, 11. September

Psychose und Kreativität
Wie wirkt schöpferisches Gestalten im Bewältigungsprozess?
Dienstag, 27. November

jeweils von 16.00 bis 17.30 Uhr in der Volkshochschule Weiden
Luitpoldstraße 24 (ehem. FOS/BOS)
Moderation: Inge Anna Bergmann (Verein "Irren ist menschlich")
und Sabine Frischholz, Psychologin M.SC., Beratungsstelle für seelische Gesundheit
Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich und kostenlos.

Jahreskampagne 2018
Zusammenleben in Vielfalt braucht alle Mitglieder der Gesellschaft. Unter www.zusammen-heimat.de finden Sie alle Informationen zur Jahreskampagne 2018
 
Auf die Pflege kommt es an!
 
Caritas-Sozialstation Vohenstrauß mit Sponsor-Auto unterwegs
Bereits zum dritten Mal stellt die Fa. Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung aus Neustadt/Weinstraße der Caritas-Sozialstation Vohenstrauß ein Fahrzeug zur Verfügung, das von Firmen aus Vohenstrauß und Floß gesponsert wird. Die beteiligten Firmen und Einrichtungen können Sie der Liste entnehmen. Bild des Fahrzeugs folgt in Kürze. mehr...
 
Arbeiten bei der Caritas
 
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Umkreis




 
Sozialcourage
Mitgliedszeitschrift der Caritas
 
Bundesfreiwilligendienst

Die Aussetzung des Zivildienstes zum 1. Juli 2011 hat Auswirkungen auf die Dienststellen und -plätze. Der neue Bundesfreiwilligendienst soll helfen, die Folgen der Aussetzung zumindest teilweise auszugleichen.

Derzeit ist beim Caritas-Kreisverband kein Einsatzplatz zu vergeben.
Informationen erhalten Sie unter: www.bundesfreiwilligendienst.de sowie unter der Telefonnummer: 0221 - 36 73 0

 
Willkommen

Herzlich willkommen auf den Webseiten der Caritas Weiden-Neustadt/Waldnaab.

Auf den folgenden Seiten können Sie einen Einblick über unsere Arbeit und Einrichtungen gewinnen, wofür und für wen sich der Caritasverband mit seinen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern einsetzt.

Auf der linken Seite können Sie über die Direkt-Links zu den verschiedenen Bereichen im Angebot wechseln.

 

Katholisches Sozialzentrum
Nikolaistraße 6
92637 Weiden i. d. Oberpfalz

Tel.: (09 61) 3 89 14-0
Fax: (09 61) 3 89 14-48
E-Mail:
geschaeftsstelle@caritas-weiden.de
info@caritas-weiden.de

www.caritas-weiden.de

 

Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 8.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.30 Uhr
Freitagnachmittag bis 15.00 Uhr

Bitte beachten: zum 1. Oktober 2018 findet ein Wechsel in der Geschäftsführung statt!
Auf Bernhard Uhl folgt Herr Daniel Bronold.

Die Mail-Adresse von Herrn Uhl wird in Kürze nicht mehr erreichbar sein.
Herr Bronold ist über die Mail-Adresse: d.bronold@caritas-weiden.de zu erreichen

 

 

 



 
Sonnenzug 2018 Straubing/Bogenberg
 

Sonnenzug 2018 nach Straubing/Bogenberg
Wiedersehen mit Pater Marek

Pater Marek, als Franziskaner Minorit vom Kloster St. Felix bis vor zwei Jahren noch Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/WN, Störnstein, Wilchenreuth, ist nun Seelsorger für den Marienwallfahrtort auf dem Bogenberg in der Nähe von Straubing. Bei der Begrüßung der Teilnehmer des Weidener Sonnenzugs am letzten Samstag, freute er sich, dass so viele Reisende aus der nördlichen Oberpfalz nur wegen ihm die Reise angetreten hätten – ein Scherz, für den der polnische Pater die Lacher auf seiner Seite hatte. Der Bogenberg ist einer der bekanntesten Marien-Wallfahrtsorte in Bayern. Der Legende nach wurde im Jahr 1104 ein steinernes Gnadenbild gegen die Strömung der Donau angeschwemmt und dann von Graf Aswin auf den Bogenberg gebracht. Seitdem finden zahlreiche Pilgerwallfahrten zum „Berg der Heiligen Maria“ statt. Die heutige Kirche wurde im Jahre 1463 vollendet und immer wieder umgebaut. Von den vielen Wallfahrten ist insbesondere die „Holzkirchner“ am Pfingstsonntag erwähnenswert, weil dort  eine zentnerschwere 13 Meter hohe „Kerze“ – ein mit Wachs umwickelter Fichtenstamm - auf den Berg getragen wird; teilweise nur von einem einzigen Mann.

Traditionell gehört ein Gottesdienst als Dank für die unfallfreieTagesfahrt der Weidener Caritas mit in den Mittelpunkt der Reise.  Die Eucharistie feierte Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein gemeinsam mit Pater Marek. Die Orgel spielte in bewährter Weise Hans Spindler.

Bereits am Vormittag war der Straubinger Tiergarten das erste Ziel der Reisenden gewesen. Neben heimischen Tierarten waren als besondere Attraktionen auch exotische Gattungen zu bewundern: Wüstenfüchse und Würgeschlangen, tibetanischen Yaks und ausgefallenen Vogelarten; Kängurus und Lemuren. Junge Braunbären maßen ihre Kräfte spielerisch im Wasser und der „König der Löwen“ blickte etwas gelangweilt auf das bunte Treiben um ihn herum.

Das Mittagessen wurde bereits auf dem Bogenberg in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ eingenommen. Der Blick auf die Donau und den Gäuboden war wirklich atemberaubend und von Straubing konnte man den bekannten Stadtturm und die Türme der Kirchen erkennen.

Der Dank der Verantwortlichen, an der Spitze Tobias Konze als Vorsitzender des Caritas-Kreisverbandes Weiden-Neustadt/WN, galt zum Schluss allen Organisatoren, hauptsächlich Rebecca Müller und Geschäftsführer Bernhard Uhl, den Betreuern vom Malteser Hilfsdienst, Dr. Erich Vettori, dem begleitenden Arzt, den Rettungssanitätern und den Kolleginnen und Kollegen  der benachbarten Caritasverbände aus Schwandorf und Amberg.

Nicht zuletzt galt der Dank den Teilnehmern und den Förderern und Spendern, die diese Fahrt immer erst möglich machen.

 
Brand im Caritas-Altenheim St. Martin Neustadt/WN

Näheres auch auf der Homepage des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg www.caritas-regensburg.de

Aktuelles:

   Wieder zurück in der Heimat mit Herz

 

 

Nur fünf Monate nach dem verheerenden Brand im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Martin in Neustadt a. d. Waldnaab sind nun die ersten 33 Bewohner wieder zurück. Bei allen Beteiligten ist große Dankbarkeit und Erleichterung zu spüren.

 

Fünf Monate nach dem Brand sind nun die ersten 33 Bewohner in das Caritas Alten- und Pflegeheim St. Martin in Neustadt a. d. Waldnaab zurückgekehrt. Heimaufsicht und Pflegekassen haben grünes Licht für die Wiederaufnahme des Betriebs gegeben. Bereits wenige Tage nach ihrem Wiedereinzug trafen sich die zurückgekehrten Bewohner zu einer Willkommensrunde mit den Mitarbeitern und der Heimleiterin Stefanie Schricker. „Ich bin aus tiefstem Herzen dankbar, dass alles ein so gutes Ende genommen hat“, sagte Schricker. „Diese Erfahrungen werden mich ein Leben lang begleiten.“ Das Team sei noch enger zusammen gewachsen und gehe gestärkt aus den vergangenen Krisenzeiten hervor.

 

Anna Kick und Anna Nachtmann sind zwei der glücklichen Heimkehrer. Die beiden Annas haben fünf Monate in anderen Heimen der Region verbracht. „Die Pflege und Betreuung im Erbendorfer Caritas-Heim war wunderbar, aber daheim ist eben doch daheim“, sagt Anna Nachtmann. Die 82-Jährige lebt seit 2015 im Neustädter Caritas-Haus. Als man ihr den Begrüßungssekt reicht, fragt sie sofort, ob dieser süß sei. „Ich hab nämlich meine eigene Zuckerfabrik mit dabei“, sagt die Diabetikerin und fängt dabei zum Lachen an. Man merkt, hier in St. Martin fühlt sie sich einfach zuhause. Auf ihrem neu sanierten Zimmer standen zur Begrüßung frische Blumen und eine liebevoll gestaltete Willkommenskarte vom Haus. Auch Anna Kick ist froh, wieder in St. Martin sein zu können. Die gebürtige Kölnerin kam vor etwa 40 Jahren nach Neustadt. Damit die 81-Jährige auch fit bleibt, stehen täglich Gymnastikübungen auf dem persönlichen Fitnessplan. Seit über sechs Jahren lebt sie im Caritas-Altenheim, glücklich und zufrieden, wie sie sagt. Was sie an diesem Haus so besonders mag? „Alles!“, sagt sie, „die familiäre Atmosphäre, die Sauberkeit und die wunderbaren Pflege- und Betreuungskräfte.“

 

Auch Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann ist froh, dass nach schwierigen Zeiten der Betrieb in Neustadt wieder angelaufen ist und die ersten 33 Bewohner in ihr altvertrautes Zuhause kamen. Weißmann bedankt sich bei allen, die im vergangenen halben Jahr vollen Einsatz gezeigt und große Geduld aufgebracht haben: bei der Heimleiterin, den Mitarbeitenden, den Bewohnern und ihren Angehörigen. Genauso bedankt er sich bei den an den Sanierungsarbeiten beteiligten Firmen: „Sie haben oft Aufträge geschoben oder sind am Wochenende ins Caritashaus zum Arbeiten gekommen.“ Die Fahrdienste des Roten Kreuzes und das Taxiunternehmen Prenger haben sich kurzerhand bereit erklärt, die Bewohner „nach Hause“ zu chauffieren.

 

In der Nacht zum 1. Februar hatte ein defekter Blindstrom-Kompensator im Hauptverteiler des Maschinenraums einen Brand in dem Neustädter Caritashaus ausgelöst. Bewohner und Mitarbeiter des Heimes kamen mit dem Schrecken davon. Alle 81 Bewohner konnten in einer beispiellosen Aktion gerettet und noch am selben Tag in umliegende Pflegeheime gebracht werden. Dort wurden sie seither gepflegt und betreut. Ein besonderer Dank geht seitens des Caritasverbandes für die Diözese Regensburg an diese aufnehmenden Häuser, insbesondere an die AWO Weiden für das Bereitstellen der Verpflegung im Juni.

 

Eigentlich war geplant, die ersten Bewohner bereits nach Ostern zurück in das Caritas Alten- und Pflegeheim St. Martin zu holen. Dies hat letztendlich nicht funktioniert. „Wir wollten nichts überstürzen und das gesamte Haus lieber behutsam und sorgsam aufbauen und ausstatten – damit sich alle wieder wie vorher auch zuhause fühlen“, sagte Caritasdirektor Weißmann. Die Caritas wusste „ihre“ Bewohner in den anderen Häusern in guten Händen. Pflege- und Betreuungskräfte von St. Martin gingen mit den Bewohnern in die anderen Häuser.

 

Die Sanierungsarbeiten waren umfangreich: Der Südflügel des Caritashauses wurde von einer professionellen Reinigungs- und Spezialfirma quasi mit der Zahnbürste gereinigt. Es wurden neue Strom- und EDV-Leitungen verlegt, die Schwesternrufanlage wurde neu installiert und ein neuer Aufzug eingebaut. Im von Feuer und Rauchentwicklung stärker beschädigten Nordtrakt des Hauses mussten die Pflegebäder komplett saniert, Fußböden verlegt, die Wände gestrichen und ein Lüftungsschacht neu montiert werden.

 

Umso größer ist die Freude in St. Martin, dass die Bewohner nun in das frisch sanierte Heim zurückkehren können. Nach dem Motto „Willkommen zu Hause“ steht im Sommer ein großes Fest und ein gemeinsamer Gottesdienst an. Bis Anfang August soll St. Martin wieder voll belegt sein.

 

 

 
Großzügige Spende der Rotarier

Über einen dicken Scheck von 5.000 Euro konnte sich Caritas-Geschäftsführer Bernhard Uhl freuen, der ihm von Vertretern des Rotary-Clubs Weiden überreicht wurde. "Eingefädelt" hatte die Spende Lothar Höher und überreicht wurde sie von Präsident Dr.Wolfgang Baumann und Schatzmeister Horst Melzer. Das Geld wird zu gleichen Teilen für betreute Familien der Sozialpädagogischen Familienhilfe und für den Sonnenzug verwendet. Bereits vier Wochen zuvor hatte Geschäftsführer Uhl über die Einrichtungen und Aufgaben des Caritas-Kreisverbandes den Rotariern berichtet und die breite Palette von Hilfestellungen vorgestellt.

 
Firmenspende für Familienhilfe

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung in Altenstadt spendet für Bedürftige in unserer Region, statt Weihnachtsgeschenke an Geschäftsfreunde zu senden. Mehrere gemeinnützige Organisationen werden bedacht, als erstes die Einrichtung „Sozialpädagogische Familienhilfe“ des Caritas-Kreisverbandes, die in Weiden und im Landkreis Neustadt / WN sehr viel Gutes tut. Die Organisation engagiert sich seit 25 Jahren als Einrichtung der Ambulanten Jugendhilfe bei der Bewältigung individueller Notlagen in Familien unserer Region. Auf diese Weise kann insbesondere Kindern, die am Wohlstand nicht teilhaben, geholfen und eine Freude bereitet werden. Damit trägt die Caritas-Familienhilfe intensiv zur Reduzierung von sozialen Konflikten vor Ort bei. Besonders gut: Die Spende kommt zu 100 Prozent den Familien zu Gute, und die Mitarbeiter der Caritas garantieren die sinnvolle und zielgerichtete Verwendung. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung unterstützt dies mit einer Spende in Höhe von 500 € und wünscht sich, dass auch andere Organisationen und Personen diesem Beispiel folgen. Auf dem Bild von links nach rechts: Maria Hunger-Weig, Friedl Sommer, Elisabeth Hirn, Prof. Dr. Thomas Dommermuth

 
50 Jahre Caritas-Kreisverband

Das Netzwerk gelebter Nächstenliebe ist dringend nötig

Weiden ( cn ) . „Caritas ist täglich eine große und neue Herausforderung. Caritas ist nicht ein soziales Hobby, das sich die Kirche leistet, wenn es ihr gut geht. Caritas gehört wesentlich in ihren Auftrag hinein." So schilderte Vorsitzender Tobias Konze die Bedeutung des katholischen Wohlfahrtsverbandes. Seit 50 Jahren ist die Caritas als sozialer Arm der katholischen Kirche in der Stadt Weiden und im Landkreis Neustadt an der Waldnaab organisiert. Zur Jubiläumsfeier kamen Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft. Den Festgottesdienst in der Josefskirche zelebrierte Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz , zusammen mit Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl , Stadtpfarrer Andreas Uschold , Dekan Thomas Jeschner , Pfarrer Gerhard Schmidt und Pfarrer Alfons Forster.

„Mit unserem Tun stehen wir in einer großen Tradition. Schon die ersten Jünger waren Menschenfischer, haben Netze geknüpft, um andere für den Glauben zu begeistern und Not zu lindern“, sagte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz in seiner Predigt. Ohne die Feier der Liturgie und ohne die Botschaft des Glaubens wäre die Caritas als gelebte Nächstenliebe sinnleeres Tun. Caritas sei ein wesentlicher „Brückenpfeiler“ von Kirche. Batz dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Weiden und im Landkreis Neustadt für Ihren Dienst am Menschen. „Caritas muss dort sein, wo die Menschen uns brauchen“, sagte er. Der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß griff diesen Gedanken beim anschließenden Festakt im Pfarrheim auf. „Ohne die Caritas und ihre sozialen Dienste wäre unsere Stadt ein ganzes Stück ärmer“, sagte er. Obwohl Deutschland eines der reichsten Länder sei, gehe die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander. „Die Caritas sorgt für die Menschen, die durchs soziale Netz fallen“, sagte er. Wir müssen gemeinsam sehen, dass dieses Netz stark genug wird.

Siegfried Riß und Johann Spindler wurden bei der Jubiläumsfeier für ihre Verdienste als Caritas-Mitarbeiter ausgezeichnet. Landgerichtspräsident a. D. Siegfried Riß war 16 Jahre im Vorstand des Kreis-Caritasverbandes, davon zehn Jahre als Vorsitzender tätig. Dazu war er auch in der Vorstandschaft der Caritas-Sozialstation in Vohenstrauß engagiert. Johann Spindler arbeitet seit 1988 beim Verband, ist dort die Stimme am Telefon und oft erster Ansprechpartner in Notfällen. Sein musikalisches Talent stellt er bei der Weihnachtsfeier für Alleinstehende und beim Sonnenzug auch in den Dienst der Caritas. Beide erhielten aus der Hand von Monsignore Dr. Roland Batz die Elisabeth-Medaille, eine Auszeichnung des Diözesan-Caritasverbandes. Mit vielen Bildern ließ Caritas-Geschäftsführer Bernhard Uhl die Geschichte der Caritas vor Ort Revue passieren. Messe und Festakt wurden musikalisch begleitet vom Weidener Bläserquartett Tobias Böhm, Armin Scharnagl , Josef Neubauer und Stefan Karl.

Zusatz-Info: 50 Jahre Caritas WEN-NEW
Am 11. Juni 1963 versammelten sich die 40 Seelsorger der Dekanate Weiden-Stadt und Weiden-Land unter dem Vorsitz von Dekan Konrad Müller (Weiden St. Josef) im damaligen Bischöflichen Knabenseminar, um für die Stadt Weiden in der Oberpfalz und den Landkreis Neustadt/WN einen Caritasverband zu gründen. Die Initiative dazu war vom damaligen Diözesan-Caritasdirektor Prälat Michael Prem ausgegangen. Im Januar 1964 wurde der örtliche   Caritasverband beim Registergericht unter der Nr. VR 36 eingetragen. Erster Vorsitzender wurde Dekan Konrad Müller. Am 1. April 1964 wurde Alois Weinzierl zum Geschäftsführer berufen.
In den Anfangsjahren wurden vorwiegend Kinder- und Seniorenerholungsmaßnahmen angeboten. 1967 wurde mit Suchtberatung und Erziehungsberatung begonnen. Die Erziehungsberatung ist heute in der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge. Suchtberatung, Schwangerschaftsberatung, Beratungsstelle für seelische Gesundheit und Fachakademie für Sozialpädagogik sind heute in der Trägerschaft des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg.
Als Schwerpunkt der Aufgaben des Kreisverbandes hat sich seit 1979 die ambulante Krankenpflege entwickelt. In Weiden, Grafenwöhr, Floß/Flossenbürg und Vohenstrauß wurden Caritas-Sozialstationen gegründet, die bis heute ihren täglichen Dienst an alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen versehen. Seit 1991 ist der Kreis-Caritasverband Träger der Sozialpädagogischen Familienhilfe, eine Einrichtung der ambulanten Jugendhilfe, die in Stadt und Landkreis mit vier Fachkräften Familien über einen längeren Zeitraum betreut. An die Geschäftsstelle angegliedert ist die Allgemeine Sozialberatung als Erstanlaufstelle für alle möglichen Problemstellungen. Auch Migrationsberatung und die Asylsozialberatung sind im Caritas-Haus untergebracht.
Höhepunkt eines jeden Jahres ist der seit 38 Jahren durchgeführte „Sonnenzug“, eine Tagesfahrt für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Behinderte und Senioren, die ohne Begleitung und Betreuung nur schwer auf Reisen gehen können.

 
Pflegehinweis 2015 - Der Pflegetruck war in Weiden

100 Prozent liebevolle Pflege? Mit diesem Begriff beschreiben wir leider nicht die Pflege der Gegenwart. Das System arbeitet im "roten Bereich".
Aus diesem Grund haben sich die beiden großen Kirchen in Bayern, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und die Katholische Kirche gemeinsam mit ihren beiden Verbänden Diakonie und Caritas entschieden, in einer groß angelegten Kampagne die Pflege zum Gesprächsthema zu machen. Die "Pflegehinweistour 2015" soll deutlich machen: Das Thema Pflege geht jeden an. Denn jeder wünscht sich das, wofür die Tour steht: Mehr Zeit, mehr Geld und mehr Mitarbeitende -  100 % liebevolle Pflege.

Am Freitag, 25.September und Samstag, 26. September machte der "Pflegetruck" der Aktion in Weiden Station. Auf dem Oberen Markt vor dem Alten Rathaus hatten Caritas und Diakonie neben den Stationen des Trucks ein breitgefächertes Rahmenprogramm aufgeboten. "Putzperle Frau Huber" gab die Richtung vor: Pflege ist wichtig und geht jeden etwas an. Die begleitende Musik bot die Band "Strompostkollektiv"; Schüler/innen von zwei Altenpflegeschulen unterhielten mit Sketchen und "atemlosen" Liedern. Bewohner und Bewohnerinnen der Alten- und Pflegeheime genossen die Abwechslung eines Nachmittags mitten in der pulsierenden Fußgängerzone Weidens. Mit dem Auftritt der "Konradien Harmonists" endete der Freitag.

Der Samstag begann wieder musikalisch mit einem Bläserensemble. In Anwesenheit von Bürgermeister Lothar Höher und evangel. Dekan Dr. Wenrich Slenczka wurden einige Statements ausgetauscht. Frau Hannelore Doleschal von der Altenpflegeschule Erbendorf wandte sich entschieden gegen eine Generalisierung der Kranken- und Altenpflegeausbildung.

An beiden Tagen wurde der kirchliche Charakter der Aktion durch ein "Mittagsgebet" der beiden Dekane Dr. Slenczka (Weiden-St. Michael)und Johannes Lukas (Weiden-St.Konrad) sowie Dr. André Fischer (Grafenwöhr) und Gerhard Pausch (Weiden Herz-Jesu) in der St.Michaelskirche unterstrichen.

Bildimpressionen:

 
Initiative

Gemeinsam mit der Caritas-Fachambulanz Weiden haben mehrere Akteure in der Nordoberpfalz eine Intiative zur Drogenprävention ins Leben gerufen. Klicken Sie mal rein:
www.need-no-speed.de